Die Oberbaumbrücke ist das Wahrzeichen des Bezirkes Friedrichshain-Kreuzberg, sie verbindet diese beiden Berliner Stadtteile über die Spree miteinander. Erbaut wurde die Brücke nach den Plänen von dem Architekten Otto Stahn in den Jahren 1894 bis 1896. Die Brücke ist ein neugotisches Bauwerk und besteht aus zwei Geschossen. Ihren Namen verdankt sie einem Baumstamm, der früher als Hafensperre in der Spree diente. Im Zweiten Weltkrieg erlitt die Brücke erhebliche Schäden und Ende des Krieges wurden einige Teile der Oberbaumbrücke auf Befehl Hitlers gesprengt, damit die Sowjetarmee behindert wurde. Notdürftig wurde die Brücke nach dem Krieg repariert und durfte seit dem 13. August 1961, dem Mauerbau, nicht mehr passiert werden. Erst zwei Jahre später wurde sie wieder genutzt, allerdings nur für Fußgänger als Grenzübergang. Nachdem Mauerfall wurde die Brücke saniert und ein neues Mittelteil eingesetzt. Einmal im Jahr findet seit 1999 eine so genannte Wasserschlacht zwischen den Bewohnern von Friedrichshain und Kreuzberg auf der Oberbaumbrücke statt.
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